Audi

Der deutsche Automobilhersteller Audi hat eine lange Tradition, die Geschichte der Fahrzeuge mit den vier Ringen im Kühlergrill beginnt am 14. November 1899 in Köln-Ehrenfeld. Damals gründete August Horch, welcher zuvor als Ingenieur bei der Karl-Benz Automobil-Manufaktur arbeitete, seine eigene Autowerkstatt. 1901 entwickelte Horch sein erstes eigenes Automobil mit einem 2-Zylinder-Motor, 1904 wurde die Firma zur AG. Streitigkeiten im Unternehmen und finanzielle Probleme führten jedoch zum Ausstieg von Horch aus dem Unternehmen im Jahr 1909. Außerdem verliert Horch den Prozess um den Firmennamen, er gründete daraufhin ein neues Unternehmen namens Audi - die lateinische übersetzung seines Namens.

Audi während der Weltwirtschaftskrise Ende der 20er
1910 verließ das erste Fahrzeug die Werkshallen in Zwickau, fünf Jahre später wurde das Unternehmen zur Aktiengesellschaft und nannte sich nun "Audiwerke AG Zwickau". 1921 revolutionierte Horch das Auto - er entwickelte den ersten Linkslenker. Bisher befand sich das Lenkrad bei sämtlichen Fahrzeugen auf der rechten Seite, ein altes Relikt aus der Kutschenzeit. Auch sonst zeigte sich Audi als recht innovatives Unternehmen: 1926 stellte Horch den 303 vor, das erste deutsche Auto mit einem Acht-Zylinder-Motor, welches in Großserie ging. Während der Weltwirtschaftskrise im Jahr 1928 kam die Firma in finanzielle Schwierigkeiten; noch im selben Jahr wurde Audi von dem Unternehmen Zschopauer Motorenwerke J. S. Rasmussen AG (DKW) übernommen.

Die Entstehung der vier Ringe
Im Jahr 1932 schlossen sich die Unternehmen Audi, DKW, Horch sowie die Automobilabteilung von Wanderer zur Auto Union zusammen. Dabei entstand auch das bekannte Markenemblem - die vier ineinander verschlungenen Ringe. Vor allem im Motorsport machte sich Auto Union schnell einen Namen, zahlreiche Rennsiege legten den Grundstein für ein sportliches Image. Im Zuge des Zweiten Weltkriegs wurde die PKW-Produktion weitestgehend eingestellt, da man sich mehr auf den Rüstungsbetrieb umstellte. Die Firmenzentrale, welche im Jahr 1936 nach Chemnitz verlagert wurde, war nach dem Zweiten Weltkrieg in sowjetischer Hand. Das gesamte Werk der Auto Union wurde enteignet und noch 1945 demontiert.

Wieder stand ein Umzug an, diesmal ging es nach Ingolstadt. Mit Krediten der bayrischen Staatsregierung und Hilfen aus dem Marschallplan wurde das Unternehmen Auto Union GmbH gegründet. Die produzierten Fahrzeuge kamen jedoch unter dem Namen DKW in den Handel. Zunächst entwickelte die Firma nur Motorräder und Lastwagen. Erst ab 1950 wurden wieder Automobile hergestellt, unter anderem das Modell DKW Meisterklasse F 89 P. Aus der Meisterklasse entstand 1953 ein Dreizylinder-Zweitakter - der 3=6. DKW war mit seinen PKW-Modellen sehr erfolgreich, so dass auch andere Fahrzeugersteller schnell auf das Unternehmen aufmerksam wurden. 1958 übernahm Daimler-Benz AG 87 Prozent des Stammkapitals der Auto Union, bis zum Jahr 1965 war somit jeder DKW eigentlich ein Mercedes. 1966 kam es erneut zum Konzernwechsel, diesmal wurde das Unternehmen zur hundertprozentigen VW-Tochter.

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