Bugatti Veyron 16.4

16 Zylinder, 4 Turbolader, 8 Liter Hubraum, 1001 PS, 1.250 Nm Drehmoment, 407 km/h Spitze und über 1 Millionen Euro teuer – der Bugatti Veyron 16.4 vereint zahlreiche Superlativen und sprengt alle bekannten Dimensionen.

Bugatti Veyron 16.4

Alle 300 Exemplare des Über-Sportlers sind schon ausverkauft
Bis heute wurden 300 Exemplare des Supersportlers weltweit verkauft, damit ist das Kontingent ausgeschöpft. Mittlerweile steht nur noch der Bugatti Grand Sport in der Cabrio-Version zum Verkauf an – mit 1.200 PS auch keine schlechte Wahl. Doch bleiben wird erstmal bei 1.001 PS-Geschoss aus Frankreich. Der französische Automobilhersteller weist eine langjährige Tradition auf – schon seit 1909 laufen die edlen automobilen Träume vom Band in Molsheim im Elsass. Seit der Übernahme durch Volkswagen im Jahr 1998 hat sich bei Bugatti einiges geändert – 2005 kam der bis dato schnellste Serienwagen auf den Markt, der Bugatti Veyron 16.4. Seine Endgeschwindigkeit: unglaubliche 407 km/h. Damit verdrängte der Bugatti Veyron 16.4 das bis dahin schnellste Serienfahrzeug, den McLaren F1.

Driften erlaubt: Bugatti Veyron 16.4
veyron driftet

Die Beschleunigung scheint keine Grenzen zu kennen
Der 400 Kilogramm schwere Motor nimmt hinter den zwei Carbon-Sitzschalen seinen Platz ein. Vier Vierzylindermotoren werden durch vier Turbolader befeuert, das Ergebnis: 1.001 PS. Links im Cockpit befindet sich das wohl spektakulärste, wenn auch überflüssigste Anzeigeninstrument überhaupt – eine PS-Skala von 0 bis 1001. Doch wenn man den Bugatti fährt, schaut man öfter auf die Anzeige, als man denkt. Für 250 km/h reichen übrigens 270 PS aus, d.h. es stehen noch weitere 731 PS zur Verfügung – schon fast unvorstellbar diese Dimensionen. Doch im Bugatti Veyron 16.4 werden sie zur Wirklichkeit. Wer zu den glücklichen 300 Besitzern eines Veyron zählt, darf sich im Club der 400 km/h-Geschosse begrüßen. Der Antritt des Bugatti ist auf Formel-1-Niveau – in 2,5 Sekunden schießt die 1,20 Meter hohe Flunder von 0 auf 100 km/h. Bis Tempo 200 vergehen nur weitere 4,8 Sekunden. 9,4 Sekunden später stehen schon 300 Stundenkilometer auf dem Tacho. Wer jetzt das Gaspedal noch weiter durchdrückt, der wird immer noch in den Sitz gedrückt – die Beschleunigung scheint im Bugatti Veyron 16.4 keine Grenzen zu kennen. Fast keine Grenzen kennt auch der Spritkonsum: Im Normalbetrieb gehen in etwa 20 Liter durch den Tank, bei Volllast fließen pro Kilometer ein Liter Superbenzin durch den Tank. Das macht bei einem Tankinhalt von 100 Litern ganze 100 Kilometer Reichweite.

Topspeed-Schlüssel benötigt, um schneller als 375 km/h fahren zu können

Um die Spitzengeschwindigkeit von 407 km/h aber auch wirklich fahren zu können, wird ein spezieller Zweitschlüssel benötigt. Erst mit diesem Topspeed-Schlüssel kann die ganze brachiale Gewalt des Veyron ausgeschöpft werden. Im Bugatti gibt es keine frei wählbaren Fahrwerksabstimmungen, stattdessen werden dem Fahrer automatisch drei geschwindigkeitsabhängige Karosserie-Niveaus „aufgezwungen“. Bis 220 km/h liegt die Bodenfreiheit bei 125 mm, darüber wird der Bolide vorne auf 80 mm und hinten auf 95 mm abgesenkt. Zusätzlich fährt der Heckspoiler aus dem Heck und drückt den Wagen auf die Straße. Wer sich traut und mehr wie 375 km/h schnell sein möchte, braucht den erwähnten Topspeed-Schlüssel, dann senkt sich das Fahrwerk auf 65 mm respektive 70 mm.

Ganz entspannt durch die City cruisen

Man kann mit dem Veyron allerdings auch ganz entspannt durch die City cruisen und die erstaunten Blicke genießen, die der 4,46 Meter lange Supersportler auf sich zieht. Wer meint, der Bugatti sieht aus wie brachiales Sportgerät, der irrt. Ganz im Gegenteil – der Bugatti wirkt aus jeder Perspektive edel und elegant. Die hohe Motorpower lässt sich nur durch das tiefe Brummen des mittig platzierten Endrohrs erahnen. Edel und luxuriös geht es auch im Innenraum weiter. Hier lässt sich nahezu alles an die Kundenwünsche anpassen – auch die Farbe der Nähte. Wie eigentlich alle Superlativen hat auch der Bugatti einen entscheidenden Nachteil – er kostet 1.000.000 Euro – ohne Steuern versteht sich. Zudem ist das Modell ausverkauft. Derzeit gibt es nur noch die Cabrio-Version des Veyron Super Sport zu kaufen, und zwar für 1,65 Millionen Euro in der Basisversion. Dafür bekommt man aber auch ein 431,1 km/h schnelles Gefährt mit 1.200 PS.

Veröffentlicht am 03.08.2011 in Autos

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Kommentar:

Hinz schrieb am 23.08.2011 um 07:03 Uhr

Ein absolut irres Auto, zweifellos ein hingucker, viel Power unter der Haube und unbezahlbar teuer. Ganz klar verdient es das Attribut “Superlative”.