Dodge Challenger SRT8 392

Dodge Challenger SRT8 392 – das Topmodell des Challenger kommt mit V8, 6,4 Liter Hubraum, 477 PS und Monster-Sound zu den US-Händlern. US-Car-Spezialist Geiger Cars macht es möglich, dass dieser brutale Challenger auch nach Deutschland kommt.

Dodge Challenger SRT8 392

1970: Dodge präsentiert mit dem Challenger die Antwort auf den äußerst erfolgreichen Ford Mustang. Schnell wird klar, der Challenger ist ein ernstzunehmender Gegner für den Ford Mustang – der Namensgeber der sog. Pony Cars. Zwar kann das Muscle-Car aus dem Chrysler-Konzern nie an die Erfolge des Ford anknüpfen, dennoch finden sich auch heutzutage noch viele Fans des Challenger. 2010 debütierte die Neuauflage, mittlerweile gibt es einige Sonderserien – der Challenger SRT8 392 spielt dabei ab sofort die Hauptrolle.

Brüllender V8 und echtes Muscle-Car-Feeling

Das neue Topmodell des Challenger verfügt über einen hubraumstarken V8-Motor mit stolzen 6,4 Liter bzw. 392 Kubikzoll Brennvolumen – daher auch der Name SRT8 392. Die Maschine stellt satte 477 PS (350 kW) bereit, das maximale Drehmoment liegt bei 637 Nm, welches bereits bei 2.900 Umdrehungen pro Minute anliegt. Das macht den Ami zu einem echten Landstraßengleiter. Wer es gerne etwas schneller mag, wird ebenfalls bedient: Laut Hersteller rennt der Challenger SRT8 392 bis zu 290 km/h Spitze – das sollte für die Autobahn in aller Regel ausreichen. Weitere Zahlen für den Stammtisch: Der Sprint von 0 auf 100 Stundenkilometer liegt in der oberen Vier-Sekunden-Marke, für die Viertel-Meile benötigt das Hubraum-Monster gut 12 Sekunden (Automatik). Bei der Handschaltung werden ein paar Zehntel dazu addiert. Von 0 auf 100 auf 0 km/h vergehen etwas mehr als 15 Sekunden.

Dodge Challenger SRT8: Nicht nur was für die Ohren, sondern auch kraftstrotzende Optik
Dodge Challenger SRT8

Noch beeindruckender ist jedoch der ohrenbetäubende Sound aus der Edelstahl-Auspuffanlage. Fans von Achtzylinder-Motoren werden hier auf ihre vollen Kosten kommen – der Dodge brabbelt und brüllt als gäbe es kein Morgen. Da kommt echtes Muscle-Car-Feeling auf. Leider hat so ein hubraumstarkes V8-Aggregat auch seine Kehrseite, und zwar beim Verbrauch. Gut 15 Liter gönnt sich der Ami im Schnitt auf 100 Kilometer; wer die Pferdestärken allerdings ausreizt, der liegt schnell bei 25 bis 30 Liter.

Dodge Challenger SRT8 392

Übrigens: Der Motor hat nicht nur eine lange Tradition bei Dodge, bereits im Jahr 1957 gab es eine 392-Hemi-Maschine, er wird nun sukzessive auch auf andere Modelle des Konzerns übertragen. Unter anderem auf das Schwestermodell Dodge Charger und den Chrysler 300. Der Jeep Grand Cherokee soll den 6,4-Liter-Motor ebenfalls erhalten. Der 6,1 Liter große V8 entfällt im Gegenzug aus dem Programm.

Dodge Challenger SRT8 “Yellow Jacket”

Beim Design hat Dodge eher dezent Hand angelegt: Den Challenger SRT8 392 gibt es traditionell in den Farben Weiß mit blauen Rallye-Streifen (“Deep Water Blue”) oder in Blau mit weißer Kriegsbemalung (“Bright White Clear”). Zusätzlich wurden die Kühlluftöffnungen leicht vergrößert und Spoilerlippen an Front und Heck hinzugefügt, welche den Anpressdruck erhöhen sollen. Innen finden sich die Farben auf den Sportsitzen ebenfalls wieder, hinzu kommt ein 392-Schriftzug. Ansonsten hat sich am Interieur eher wenig verändert, neu sind ein Dreispeichen-Lenkrad sowie eine Instrumententafel mit vier Rundanzeigen. Nett: Die Produktionsnummer wird auf einer Plakette im Innenraum angezeigt. Damit die vielen PS in Zaun gehalten werden, spendiert Dodge dem Sondermodell standfeste Brembo-Bremsen. Eine härtere Dämpfung sowie eine neu abgestimmte Federung sind auch im Paket enthalten. Besonders auf kurvenreichen Landstraßen macht sich das optimierte Fahrwerk bemerkbar – der SRT8 392 liegt deutlich besser auf der Straße als die Serienversion.

Dodge Challenger SRT8 392: In Europa ab 55.000 Euro

Insgesamt produziert Dodge 1.492 Einheiten, wovon 392 nach Kanada ausgeliefert werden. Der Rest darf in den Vereinigten Staaten sein Unwesen treiben. Dank freier Importeure, wie dem Tuner Geiger Cars in München, gibt es den Dodge mit dem legendärem 392-Motor auch hierzulande zu erwerben. Die Preise liegen durch Zoll und Steuern natürlich weit über dem US-Preis – bei 55.000 Euro beginnt der Spaß.

Veröffentlicht am 02.01.2012 in Autos

Kommentar hinzufügen
Name [wird veröffentlicht]
Emailadresse [geheim]
Homepage [wird veröffentlicht]
Kommentar:

Jan schrieb am 20.01.2012 um 22:56 Uhr

Zum Glück habe ich jetzt endlich meinen Führerschein! Aber da warte ich lieber noch ein paar Kilometer, bis ich mich an soeinen Schlitten heranwage. Tolle, hochauflösende Pics!