Dodge Charger 68

Eines der klassischten Musclecars, das es jemals gab und eine wahre Ikone der amerikanischen Motor- und Renn-Geschichte: Der Dodge Charger von 68! Dodge, eine Marke des Chrysler Konzerns, hat seine klassische Charger Reihe von 1966 – 1974 gebaut und im Jahre 2005 wieder neu aufgelegt. Der Charger klingt nicht nur wie ein Raubtier, er sieht auch so aus: Sein zeitloses Karosserie Design mit dem Cokebottle Hüftschwung und den Lüftungsschlitzen hat auch heute immer noch viele Fans. Es gab ihn mit viergang Schaltgetriebe (“4-speed”) oder eine dreigang Automatik. Als Extras konnte man sich etwa die R/T Version (Road and Track – “Strasse und Rennstrecke”) oder auch ein Vinyldach aussuchen. Der Charger dominierte fortan, auch wegen des damals relativ geringen Gewichts (1,5 Tonnen) und den starken Motoren (426 Hemi und 440 Magnum) die Drag Strips und Strassenrennen.

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Dodge Charger

Es gab den 68er Dodge Charger in insgesamt 4 Motorisierungen:

  • Slant Six – V6 mit 3,8 Litern Hubraum und 145 PS
  • 318 cui – 230 PS aus 5,2 Liter Hubraum
  • 383 cui – 270 PS aus 6,3 Liter Hubraum
  • 440 Magnum - 330 PS und 7,2 Liter Hubraum (Im Dodge Charger R/T – Road and Track)
  • 426 HEMI Motor - 425 PS und aus 7,0 Liter Hubraum und eine Vmax von 210 km/h

Der Charger war Dodges bzw. Chryslers Antwort auf den Ford Mustang, man wollte in Detroit auch ein schnelles und lautes Pony Car bauen, das die Herzen der meist männlichen Käufer höher schlagen lässt. Die Absatzzahlen des Chargers von 1968 waren so gut, das er fast unverändert für 3 Jahre weiter produziert wurde (1968 wurden ca. 100.000 Dodge Charger produziert). Die TV-Serie “Dukes of Hazzard” hatte zum Beispiel auch ein Charger als “Hauptdarsteller” – er nannte sich “General Lee” und war in auffälligem Orange lackiert, mit einer Südstaaten Fahne auf dem Dach. General hatte den 440 cui an Bord und ist eines der berühmtesten Filmautos, die es jemals gab. Wer heute einen Dodge Charger von 68 kaufen möchte, muß mit horrenden Preisen rechnen. Selbst in Amerika kosten unrestaurierte und teilweise sehr verrostete Exemplare mehr als 10.000 Euro. Für einen halbwegs technisch und optisch vernünftigen Dodge Charger, der in Deutschland auch TÜV und H-Kennzeichen bekommt, muß man mit mindestens 15 – 20.000 Euro rechnen.

Ist der Dodge ein Alltagsauto, lohnt sich die Anschaffung in Deutschland? Der Charger ist, wie jedes amerikanische Auto, für alle Bundeststaaten gebaut, auch in Amerika gibt es Staates, in denen es viel regnet und schneit. Das ein solches Fahrzeug ein wenig schlechtes Wetter aushält, ist klar. Dennoch, wer Mühe, Zeit und Geld in ein solches Projekt investiert, der sollte sich überlegen, ob er einen Charger wirklich als Alltagsauto “Daily Driver” fahren möchte, denn auch der Verbrauch ist nicht von schlechten Eltern: Sind die Ventile und Vergaser richtig eingestellt und sind Motorperiepherie wie zum Beispiel die Benzinpumpe neuwertig oder gut instandgesetzt, dann schenkt sich ein Charger mit dem 318 cui schon gerne mal 14-16 Liter ein, der grosse HEMI oder der Magnum auch gerne mal 20-25 Liter. Grundsätzlich steht aber bei so einem Muscle Car der Verbrauch nicht im Vordergrund. Wer sich so einen Wagen kauft, der muß nun mal auch in Kauf nehmen, öfters mal an der Tankstelle vorbeizuschauen, besonders wenn man gerne mal den rechten Fuß runterdrückt.

Veröffentlicht am 18.11.2009 in Autos

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Kommentar:

[...] beliebteste Dodge Charger wurde von 1969 bis 1970 fast unevrändert gebaut. Mehr über den Dodge Charger 68 gibt es hier…! .gallery { margin: auto; } .gallery-item { float: left; margin-top: 10px; text-align: center; [...]

JO schrieb am 18.11.2009 um 17:46 Uhr

Ein Traumauto… . Und wenn Autos böse sein können, dann ist das der Beweis.

Gruß JO

Britta Stahl schrieb am 28.01.2010 um 13:21 Uhr

Ein absolutes Schlachtschiff – ist das nicht Al Bundy´s Wagen?

Jürgen Sitter schrieb am 09.10.2010 um 19:18 Uhr

Nein Britta! Nicht Al Bundy´s! Der fuhr auch keinen Dodge, wie in der Serie immer betont wird, sondern einen Plymouth!!!!!!!!
Wenn man genau hinsieht, dann erkennt man das!

Michael Lidke schrieb am 08.11.2010 um 17:58 Uhr

DAS ist das Auto von Vin Diesel in Fast and the Furious !!!!! Das er zwar einen ´69er im Film fuhr ist nebensächlich weil er ja sowieso ganze drei Jahre so gut wie nicht verändert wurde !!!

robin schrieb am 19.05.2011 um 07:02 Uhr

Der DODGE GARGER R / T ist das beste was, die AMERICA erschaffen haben.
nicht zu sagen, das besten in ganzen universum AMERICA sei dank das es den doge garger R / T gibt. mein absolutes dream care, allein die dedails ist der, absolute hammer. Meine frage ist was kostet das beste auto der welt der DODGE GARGER R/T.

Febi schrieb am 06.06.2011 um 10:59 Uhr

jo das waren ja zeiten ! jedes Modell hatte ein anderes Aussehen…

die alten Charger gefallen mit nicht so, das moderne SRT8 ist ein Traum

Jacqui schrieb am 16.12.2011 um 23:30 Uhr

der 426 HEMI Motor hat nicht 7,9 Liter Hubrum, sondern 6,981 l Hubraum, ist also ein 7 l-Motor!

admin schrieb am 17.12.2011 um 08:16 Uhr

Jacqui, du hast natürlich Recht, das war ein Vertipper, Sorry!

hemic-kong schrieb am 18.05.2012 um 16:27 Uhr

…schöner 68er! Es sind aber doch so einige Fehler im Text! Der 6-Zyl.-Motor “Slant-Six” war für dieses Fahrzeugmodell ein REIHENMOTOR(!) und kein V6! “Slant Six”, da “slanted” = gekippt bzw. schräg im Motorraum stehend. Der Hubraum war nicht 3,8 Liter, sondern 3,7 Liter (=225 cu.in.) für kleinere Fahrzeugmodelle gab es auch noch den 170 cu.in. Slant Six (=2,8L)! Und wie Jacqui schon richtig schrieb ist der 426 Hemi (wie auch der 426 Wedge) ein 7L Motor. Der Charger ist bei Dodge u.a. ein allgemein sogenanntes “Mid-Size” Chassis und damit kein direkter Gegenspieler zum Mustang, der zu den sog. “compacts” gehörte. Er war daher auch keine Antwort auf den Mustang. Dies sollte sein und war bei Dodge immer der Challenger. FAST unverändert gebaut von 68 bis 70 ist soweit richtig. Nur die Heckpartie mit Beleuchtig usw. und die Frontpartie sind in jedem Jahr etwas verändert worden. Als gutes Merkmal aber gilt noch; NUR in 68 hatte der Charger runde Heckleuchten und RUNDE Seitenblinker.