Dodge Charger 1968

Muskeln, Muskeln, Muskeln wohin das Auge reicht. Das verspricht der Muscle-Car Klassiker des amerikanischen Herstellers Dodge, der legendäre Dodge Charger. Der erste wirklich reife und dem Ausdruck Muscle-Car entsprechende Charger, erblickte 1968 das Licht der Welt. Zwar hatte Dodge bereits 1966 den ersten Charger in Serienreife auf den Markt geworfen, jedoch wirkte das erste Modell auf die verantwortlichen Entwickler, zu träge und nicht zeitgemäß.

Mister Universe unter den Muscle-Cars: Der Dodge Charger 1968
dodge charger

Das wesentlich schnittiger wirkende 68er Modell kam nicht nur bei den Fans des Autoherstellers besonders gut an, es wurde auch, zum wohl bekanntesten und vor allem aber beliebtesten Muscle-Car der sechziger Jahre. Nicht zuletzt dank seiner zahlreichen Film- und Fernsehauftritte, ist der Dodge Charger ab 1968, bis heute eines der begehrtesten Autos weltweit. In „The Dukes of Hazzard“, oder gar in dem Vampir-Actionfilm „Blade“ mit Wesley Snipes, erreichte das gedrehte Material besonderen Ruhm dank des darin auftretenden Dodge Chargers.

Dodge Charger – Design trifft Kraft
dodge charger 1968

Besonders markant an dem bulligen US-Modell, sind die umklappbaren Scheinwerfer. In den Kühlergrill eingefasst, ergeben diese bei ausgeschalteten Scheinwerfern, eine Einheit mit dem Kühlergrill. Dadurch wirkt die Fahrzeugfront sehr linear und „clean“. Ausgestellte Kotflügel vorne, eine lang gezogene Motorhaube und die großen Coupé-Türen runden den formvollendeten Frontanblick ab. Das Heck des Chargers wirkt stark, die breiten Seitenteile und eine bullig wirkende Hinterachse, drücken die pure Kraft des Muskelprotzes aus. Der Motor, ein V8 Big Block, blubbert so wie man es sich von einem echten US Muscle-Car vorstellt. Ein unvergleichlicher Sound brüllt den Freund der Muscle-Cars an, wenn man mit dem Gaspedal, den einen oder anderen Stoß in Richtung Bodenblech setzt.

Dodge Charger 1969
Dodge Charger 1969

Der Innenraum des Klassikers zeigt sich da schon wesentlich konservativer. Ohne besondere Highlights und trotzdem charmant, ergibt sich dem Insassen ein homogenes Bild des Interieurs. Die durchgehende Armaturentafel beherbergt alle analogen Instrumente. Das große Dreispeichen-Lenkrad lädt zum Cruisen über die Landstraßen ein und aus der durchgezogenen Mittelkonsole, ragt der lange Schalthebel für die 3-Stufen Automatikschaltung heraus.

Original hat seinen Preis
Fans des Dodge Chargers haben heutzutage kaum noch die Möglichkeit ein original erhaltenes Objekt zu ergattern. Die meisten noch auf dem Markt befindlichen Charger, sind nur noch als sogenanntes Costum-Car, in modifiziertem Zustand zu kaufen. Findet der Muscle-Car Liebhaber dennoch ein passendes Fahrzeug, wird er dafür meist einen hohen Preis zahlen müssen, doch was bedeutet schon Geld, wenn man dafür einen Original Dodge Charger bekommt.

Veröffentlicht am 22.02.2012 in Dodge

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