Fahlke Larea GT1

Pure Renntechnik, verteilt auf 4,49 Meter Länge. Der Fahlke Larea GT1 setzt im Sportwagenbau neue Maßstäbe: 392 km/h Spitze, von 0 auf 100 in 2,5 Sekunden, 860 PS verteilt auf 7,2 Liter Hubraum und ein Gewicht von unter einer Tonne – diese Daten dürften so manchem Supersportwagen das Fürchten lehren.

Ein Rennwagen für die Straße: Fahlke Larea GT1

Der Larea GT1 wartet mit echten Rennsportgenen auf – vollverkleideter Unterboden, einstellbarer Heckspoiler, Diffusor und großer Frontflügel. All diese aufgezählten Anbauteile sind nicht nur im Windkanal berechnet worden, sondern auch komplett aus Karbon hergestellt und sorgen dadurch für eine optimale Aerodynamik sowie für einen gewaltigen Anpressdruck. In Verbindung mit den Semi-Slicks sind extrem hohe Kurvengeschwindigkeiten möglich – selbst ein Porsche GT3 RS kann in Sachen Querbeschleunigung nicht mithalten.

Fahlke Larea GT1

Die Optik des GT1 ist den GT-Rennfahrzeugen entliehen – nicht unbedingt ästhetisch, dafür aber funktional.
In der Front sorgt ein riesiger Lufteinlass für die nötige Kühlung des V8-Motors. Auffälligstes Merkmal ist ohne Zweifel das abgeschnittene Heck – hier dominieren runde LED-Heckleuchten, abgerundet wird das monströse Heck durch vier verchromte Auspuffendrohre.

Kompromissloser Rennwagen: Larea GT1

Puristischer Innenraum
Innen geht es nicht weniger spektakulär weiter. Es wurde alles entfernt, was zum Fahren nicht gebraucht wird. Radio? Navi? Wer so etwas sucht, der ist im Fahlke Larea GT1 fehlt am Platz. Das Cockpit ist fahrerbezogen aufgebaut – ganz im Stil eines echten Rennwagens. Kippschalter steuern die wichtigsten Funktionen, dazu gibt es eine digitale Instrumententafel, welche Geschwindigkeit, Drehzahl, eingelegten Gang, etc. anzeigt. Das unten abgeflachte Lenkrad mit Quick-Out-Funktion bietet keine Servounterstützung, dafür aber extreme Präzision.
Hart, härter, Larea GT1 – die Rennsport-Schalensitze aus Karbonverbundwerkstoff (ein Sitz wiegt gerade einmal 2,5 kg) bieten zwar besten Seitenhalt, allerdings merkt man jeden noch so kleinen Huppel.
Das Interieur aus Leder und Karbon kann natürlich auch auf Kundenwünsche entsprechend angepasst werden.

Drei unterschiedliche Modelle des GT1 werden zum Kauf angeboten
fahlke larea gt1

Wenn man erstmal den engen Einstieg in den Fahlke Larea GT1 gemeistert hat, den Zündschlüssel umdreht und den V8-Sound hört, sind plötzlich alle Sorgen vergessen. Der Larea GT1 zieht einen sofort in seinen Bann. Mit dem Tritt auf das Gaspedal werden die exorbitanten Beschleunigungswerte erst deutlich. Schon der 169.000 Euro teure Einstiegs-Larea S7 beschleunigt in 3,0 Sekunden auf 100 km/h. Sein 550 PS starker 6,2-Liter-Motor hat leichtes Spiel mit dem Leergewicht von 940 kg. So vergehen bis 200 km/h lediglich 8,5 Sekunden. Bei 349 Stundenkilometer endet der fulminante Vortrieb.

Ein vergleichbarer Lamborghini Gallardo LP560 hat 10 PS mehr, kommt aber bei weitem nicht an die Fahrleistungen eines Larea GT1 S7 heran. Für 30.000 Euro mehr gibt es den S8 mit 680 PS unter der Haube. Seine 850 Nm Drehmoment lassen das Geschoss in unter 3 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen. 360 km/h Spitze sind ebenfalls eine deutliche Ansage. Wem die Power dennoch nicht genügt, der wird wohl zum 860 PS starken S9 greifen müssen. Sein 7,2-Liter-Aggregat erlaubt Fahrleistungen jenseits von Gut und Böse: 2,5 Sekunden auf Tempo 100, bis 200 km/h vergehen gerade einmal 6,5 Sekunden – ein Formel 1 Wagen ist da nicht schneller. Damit sein gewaltiges Drehmoment von 1.380 Nm bei 4.500 Umdrehungen pro Minute nicht in Rauch aufgeht, kommen 305er Hinterreifen zum Einsatz. Diese bieten enormen Grip – der ist bei einer Höchstgeschwindigkeit von knapp 400 km/h aber auch dringend nötig. Für den Renneinsatz kann der S9 übrigens auf bis zu 1.140 Pferdestärken gebracht werden. 348.000 Euro werden für den Fahlke Larea GT1 S9 mindestens fällig. Dafür hält sich der Verbrauch in Grenzen – bei moderater Fahrweise kommt man mit 12 Liter auf 100 Kilometer locker aus.

Wer sich hinter das Steuer eines Larea GT1 zwängt, sei es in der Version S7, S8 oder S9, der muss eine gehörige Portion Verantwortungsbewusstsein mitbringen. Ein Larea ist nichts für unerfahrene Sonntagsfahrer. Man braucht nicht nur Mut, sondern sollte auch fahrerisches Können mit an den Start bringen.
Außerdem sollte die Figur ähnlich sportlich sein, wie die des Larea GT1. Zu viele Pfunde auf den Rippen erschweren den Einstieg durch die nach oben schwindenden Flügeltüren erheblich.

Veröffentlicht am 07.09.2011 in Autos

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