Mercedes SL

Seit fast 60 Jahren interpretiert der Mercedes SL Sportlichkeit, Stil und Komfort neu. Der neue Mercedes SL mit der internen Bezeichnung R 231 kommt Ende März 2012 auf den Markt und wiegt dank Alu-Karosserie bis zu 140 Kilogramm weniger als der Vorgänger.

Mercedes SL (R 231)
Mercedes SL

Zeitloser Stil
Bereits seit 1954 rollt der stilvolle Mercedes in Stuttgart vom Band. Die charakteristische lange Motorhaube gepaart mit dem kurzen Heck lässt den Roadster zeitlos erscheinen. Weniger klassisch sind dagegen die zukunftsweisenden Innovationen beim Mercedes-Benz SL. Allen voran: die Alu-Schlankheitskur. Der neue SL steht kurz vor dem Marktstart und hat deutlich abgespeckt. 140 Kilogramm weniger stemmt der Sportler dank großzügigem Aluminium-Einsatz auf die Waage. Das fühlt sich in etwa so an, als würde ein Beifahrer der Schwergewichtsklasse aus dem Fahrzeug aussteigen. Das Ergebnis ist nicht nur messbar, sondern auch spürbar: Der Fahrspaß steigt, der Verbrauch sinkt.

Schwer sich für einen Liebling zu entscheiden, sind doch beide SL bildschön…

Optisch gesehen ist der neue SL seinem Vorgänger sehr ähnlich. Die klassischen SL-Proportionen sind auch im 2012er Modell beibehalten worden. Die charakteristische Kühlerfront mit dem Zentralstern dominiert das Erscheinungsbild des Roadsters, dabei wirkt die Front zurückhaltend und sportlich zugleich. Die Frontscheinwerfer wurden neu designt und lassen den SL deutlich dynamischer dreinblicken. Dennoch gliedert sich der Sportler unverkennbar in die Mercedes-Familie ein. Die Scheinwerfer sind serienmäßig mit dem sog. Intelligent Light System (ILS) ausgerüstet, welche mit bis zu fünf verschiedenen Lichtfunktionen aufwarten. Dadurch bietet das ILS, je nach Fahrsituation, ein optimal ausgeleuchtetes Sichtfeld. Das geschwungene LED-Band in den Scheinwerfern hinterlässt bei Dunkelheit besonderen Eindruck, hinzu kommen Tagfahrleuchten mit LED-Technik.

Rückansicht des neuen SL

Die markante Seitenlinie ist geprägt durch schräg verlaufende Lüftungsschlitze in Kiemenoptik. Die kraftvoll gestalteten Flächen und Linien geben dem SL Power, lassen ihn aber dennoch gediegen und nicht zu protzig erscheinen. Abgerundet wird das muskulöse Design durch ein imposantes Heck. Die zwei rechteckigen Auspuffendrohre unterstreichen den sportlichen Auftritt zusätzlich. Der Innenraum ist hochwertig und edel verarbeitet. Durch die leicht gewachsenen Außenabmessungen bietet der Benz mehr Platz für Fahrer und Beifahrer. Stilvolle Holzverkleidungen zieren zudem die Instrumententafel sowie die Türverkleidungen.

Elektrohydraulisches Variodach mit „Magic Sky Control“

Auch die siebte SL-Generation bietet das typische elektrohydraulische Variodach. In unter 20 Sekunden lässt sich das Fahrzeug so zum Roadster oder zum Coupé verwandeln. Dabei macht der SL auch im geschlossenen Zustand einen sehr guten Eindruck – das Verdeck gliedert sich nahezu perfekt in die Optik des Mercedes ein. Im Gegensatz zum Vorgängermodell lässt sich der neue SL mit drei verschiedenen Dachoptionen ausstatten: ein Glasdach, lackiert oder ein Panorama-Variodach mit „Magic Sky Control“. Das System verstellt per Knopfdruck die Transparenz, so hat der Fahrer die Wahl zwischen einem hellen oder einem dunklen Dach. Insgesamt ist das Verdeck mit Magnesiumrahmen rund sechs Kilo leichter als das Vorgängemodell und sorgt damit auch für einen niedrigeren Schwerpunkt des SL. Zusätzlich konnten auch der cW-Wert (0,27) und die Windgeräusche gesenkt werden.

SL 500 – Downsizing
Starke Motoren sind SL-Fahrer gewohnt, bei der Literangabe mogelt Mercedes allerdings ein wenig. Der SL 500 ist in der neuen Version kein 5,5-Liter-Sauger mehr, sonder muss mit 4,6 Liter und 435 Turbo-PS zurechtkommen. Der SL 350 hat dagegen tatsächlich 3,5 Liter Hubraum und leistet 306 Pferdestärken. Der Sechszylinder soll lediglich 6,8 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen. Das macht in etwa 30 Prozent weniger Spritkonsum, im SL 500 sollen rund 22 Prozent weniger Sprit verbrauch werden. Für ausreichend Fahrspaß sorgen beide Aggregate. Das Fahrwerk ist sportlich abgestimmt, bietet dennoch stets genügend Komfort. 4,6 Sekunden dauert der Standardsprint auf 100 km/h im SL 500, der SL 350 benötigt dafür 5,9 Sekunden. Bei der Höchstgeschwindigkeit liegen beide Varianten gleichauf – elektronisch abgeregelte 250 Stundenkilometer.

SL mit Hightech
mercedes SL

1.685 (SL 350) respektive 1.785 Kilogramm (SL 500) stemmt der SL auf die Waage – damit zählt der Stuttgarter zwar nicht gerade zu den Leichtbau-Sportlern, doch dafür steckt im Mercedes auch jede Menge Hightech. Unter anderem das sog. „FrontBass“-System, welches für knackige Bässe selbst bei geöffnetem Verdeck sorgt. Dazu gesellt sich ein hoch effizientes Wasch-/Wisch-System namens „Magic Vision Control“. Dieses sorgt dafür, dass die Reinigungsflüssigkeit direkt vor die Wischerblätter gelangt. Zu den weiteren Highlights zählen z.B. Bluetooth, Internet-Zugang, Google Maps und natürlich zahlreiche Assistenzsysteme. Die Preise für den Mercedes-Benz SL 350 starten bei 93.534 Euro, für den 500er werden 117.096 Euro fällig. [Fotos: Daimler / Mercedes]

Veröffentlicht am 03.02.2012 in Autos

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Kommentar:

Andrea Wladasch schrieb am 10.02.2012 um 21:31 Uhr

Ich habe Benzin im Blut!

Ein Traum von Wagen, leider reicht unser Einkommen in diesem Leben nicht aus, aber wenn wir im Lotto gewinnen, dann ist er unser :-) Unterdessen träumen wir weiter von diesem tollen Schlitten :-)

Anja schrieb am 15.02.2012 um 19:42 Uhr

Ich habe Benzin im Blut, weil ich quasi von Geburt an immer im Mercedes mitgefahren bin. Jetzt bin ich 52 und es wird Zeit für ein schickeres Modell ;)