Nissan Esflow

Der Nissan Esflow zählt definitiv zu den Fahrzeugen, nach welchen man den Kopf verdreht – ich würde sogar behaupten, dass der Japaner selbst einem Enzo Ferrari die Show stehlen würde. Auf dem Genfer Automobilsalon 2011 feierte die Studie ihre Weltpremiere, wir lassen das interessante Modell Revue passieren.

Nissan Esflow: Ein Motor pro Hinterrad
Nissan Esflow

Der Nissan Esflow verfügt über zwei separate Elektromotoren im Heck des zweisitzigen Sportwagens. Jeder Motor bedient ein Hinterrad, wodurch die Fahreigenschaften des Esflow optimiert werden. Den Strom bekommen die Motoren aus laminierten Lithium-Ionen-Batterien, welche zudem relativ nah am Schwerpunkt des Elektro-Sportlers platziert wurden. Somit erreicht der Esflow eine nahezu optimale Gewichtsverteilung, was sich wiederum positiv auf das Fahrverhalten auswirkt.

Eleganz trifft Strom
Nissan Esflow innenraum

Nicht nur die Richtungsstabilität wird damit gefördert, es ermöglicht auch eine effizientere Energierückgewinnung – was wohl einer der Hauptgründe für diese Antriebsart darstellt. Die ausbalancierte Verteilung der Kilos bleibt auch während der Fahrt bestehen. Trotz Energieentnahme behalten die Akkus ihr Gewicht – dies ist ein wesentlicher Vorteil gegenüber Fahrzeugen mit konventionellen Benzintanks, welche sich während des Fahrbetriebs entleeren.

Von 0 auf 100 km/h in weniger als fünf Sekunden

Die E-Motoren des in etwa 1.000 Kilogramm schweren Esflow beschleunigen das Fahrzeug in unter fünf Sekunden auf 100 Stundenkilometer. Damit kann sich der Nissan Esflow durchaus mit aktuellen Porsche-Modellen messen. Die Reichweite des Zweisitzers beträgt rund 240 Kilometer – natürlich nur, wenn das Gaspedal nicht die ganze Zeit durchgedrückt wird. Die Elektromotoren stammen aus dem bekannten Nissan Leaf, mit dem Unterschied, dass die Akkus entlang der Hinter- sowie der Vorderachse positioniert wurden. Auch sonst ist die Technik des Esflow auf den Leaf zurückzuführen – allerdings wurde die Studie mehr auf Sportlichkeit getrimmt. Das Aluminium-Chassis ist umhüllt von Verbundmaterialien, die eine recht attraktive Karosserie erzeugen.

Nissan Esflow – Purismus

Beim Thema Design spaltet der Nissan Esflow die Meinungen aufs Äußerste – entweder man findet die Optik atemberaubend oder das Design lässt einen vollkommen kalt. Eins ist jedoch sicher, umdrehen wird man sich nach ihm in jedem Fall. Die eisblauen Schattierungen des in Silber/Chrom glänzenden Lacks ergeben mit den futuristischen blauen Scheinwerfern ein kühles Design. Die vorderen Reifen schließen nahezu bündig mit der Frontschürze ab, wodurch der Esflow sehr elegant erscheint. Dazu gesellt sich eine lange Motorhaube und eine nicht enden wollende Frontscheibe. Seitenspiegel gibt es beim Nissan Esflow keine – kleine Kameras, welche in die A-Säulen integriert worden sind, sorgen hier für die nötige Sicht nach hinten. Das muskulöse Heck sowie die breiten Backen sorgen für einen sportlichen Auftritt. Die Rückleuchten sind auffällig zu denen des Nissan 370Z, bei den Karosserie-Proportionen merkt man die Markenzugehörigkeit ebenfalls deutlich.

Der Innenraum schafft ein angenehmes Ambiente mit sportlicher Note
Innen geht es puristisch weiter, wobei die Nissan-Ingenieure versucht haben, ein möglichst komfortables und angenehmes Ambiente zu schaffen. Die schweren Sitze konventioneller Fahrzeuge wurden durch leichte, in die hintere Schottwand integrierte Sportsitze ersetzt. Damit entfällt zwar eine individuelle Sitzjustierung, dafür können die Pedalerie sowie das Lenkrad nach Belieben verstellt werden. Die Instrumententräger nehmen die blau/goldene Optik der Sitze auf und präsentieren sich in einem sehr edlen und futuristischen Look. In Kombination mit dem silbernen Kohlefasermaterial erhält der Nissan Esflow eine sportliche Note.

Nissan Esflow
nissan esflow

Veröffentlicht am 26.02.2012 in Autos

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