Pontiac Firebird

35 Jahre lang gehörte der Pontiac Firebird zu den bekanntesten unter den amerikanischen Sportwagen. Als Muscle-Car 1967 in Konkurrenz zum erfolgreichen Ford Mustang auf den Markt gekommen, wurde er bis 2002 in vier Generationen gebaut. Ein vorläufiges Ende fand in diesem Jahr auch sein GM-Schwestermodell, der Chevrolet Camaro, mit dem sich der Firebird die legendäre X-Body-Plattform teilte, die über verschiedene Generationen hinweg mehrfach modifiziert wurde. Während es vom Camaro seit 2010 eine Neuauflage gibt, blieb diese dem Firebird jedoch verwehrt.

Pontiac Firebird 1967
Pontiac Firebird 1967

GM benötigte Ende der 60er Jahre ein Modell in der Klasse der kleinen, leistungsstarken, aber preiswerten Sportcoupés, den Pony-Cars, die vom Ford Mustang dominiert wurde. Die erste Generation, die nur zwei Jahre lang bis 1969 gebaut wurde, war mit Motoren ausgestattet, die vom relativ bescheidenen 115 PS-starken 3,8 Liter 6-Zylinder bis zum Topantrieb, einem 8-Zylinder mit stolzen 340 PS bei einem Hubraum von 6,6 Litern reichte. Das bekannte Spitzenmodell TransAm wurde 1969 eingeführt und machte den Feuervogel damit endgültig zu einem Verkaufserfolg. 1970 folgte dann die zweite Generation, die mit einigen Änderungen 11 Jahre lang bis 1981 gebaut wurde. Das zunächst an die italienische Formensprache angelehnte Design wurde im Laufe der Jahre mehrfach überarbeitet und verändert. Auch die Motorenpalette wurde zunehmend umfangreicher und bot Aggregate, die schon mit einer Leistung von 100 PS starteten. Immer jedoch waren es großvolumige Motoren, die über Hubräume bis zu 7,5 Litern verfügten. Die Verkaufszahlen blieben in dieser Zeit jedoch hinter den Erwartungen zurück, und es wurde zeitweilig über eine Einstellung des Modells nachgedacht.

Pontiac Firebird – K.I.T.T. (das Knight Rider Auto)
Pontiac Firebird - K.I.T.T.

Die 3. Generation kam 1982 auf den Markt und wurde bis 1992 produziert. Das Design war sehr viel moderner und die sportliche Ausrichtung wurde durch die von nun an typischen Klappscheinwerfer noch einmal unterstrichen. Besondere Bekanntheit erreichte das Topmodell TransAm, das in der Serie Knight Rider als K.I.T.T. mit futuristischen Ausstattungsdetails zu Fernsehruhm gelangte. Neben dem Coupé und dem Cabriolet wurde 1984 auch über ein Kombimodell, ein Shooting Break, nachgedacht, vom dem es zwar eine Studie gab, das aber nie gebaut wurde.

Pontiac Firebird 2001
Pontiac Firebird 2001

Die 4. und letzte Generation wurde von 1993 bis 2002 produziert. Die Ecken des Vorgängermodells wurden abgerundet und das Design so dem Zeitgeschmack angepasst. 5 Jahre lang blieb das Aussehen weitgehend unverändert. 1998 gab es noch einmal ein Facelift und stärkere Motoren, die aber auch in den vorangegangenen Jahren schon kontinuierlich verändert worden waren. Nachdem die Verkaufszahlen stetig fielen und GM von den Erfolgen aus den ersten Jahren nur noch träumen konnte, wurde die Produktion des Firebird 2002 endgültig eingestellt. Zum Ende gab es für die Liebhaber des Sportwagens ein gelb lackiertes Sondermodell, das mit dem Namen „Collectors Edition“ die Sammler unter den Autoenthusiasten ansprechen und den Ruhm der Baureihe noch einmal manifestieren sollte.

Pontiac Firebird Trans AM
Pontiac Firebird Trans AM

Veröffentlicht am 26.02.2011 in Pontiac

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