Porsche 911

Benzin im Blut präsentiert eine Produktübersicht über den Porsche 911: Alle Modelle aller Baureihen werden hier vorgestellt. Porsche ist einer der renomiertesten Sportwagen-Hersteller der Welt. Mit inzwischen fünf Baureihen wandelt das Unternehmen, das einst das Urmodell 911 schuf, schon längst auf verschiedenen Absatzpfaden. Grundstein für den Erfolg und absatzstärkstes Modell war und wird auch bestimmt die nächsten Jahre der Porsche 911 bleiben. Seit vielen Jahrzehnten überzeugt sein 6 Zylinder Boxer Heckmotor-Konzept, das seinerzeit als Anachronismus galt, Kunden in aller Welt. Hinzu kommen seine Fahreigenschaften, die ihn für ambitionierte Sportwagenfahrer gleichermaßen attraktiv machen wie für Anfänger. Ein Porsche 911 ist auch für ungeübte Fahrer leicht zu kontrollieren, auf Abruf jedoch zugleich ein mehr als dynamischer Geselle. Doch auch innerhalb der 911er-Familie ist mit der Zeit eine breite Variantenvielfalt entstanden, die eine nähere Betrachtung erfordert. Alle Leistungs- und Preisangaben beziehen sich dabei auf die aktuelle Modellreihe 997.

Video: Porsche 911 Carrera GTS Cabrio

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Das Urmodell – der erste Porsche 911, hier als “S” Version

Carrera: die Basis
Der 911 Carrera kann heutzutage als der Standard-911er bezeichnet werden. Mit 345 PS ist er bestens gerüstet für Fahrten bei hoher Geschwindigkeit, lässt dabei aber nie den standesgemäßen Komfort eines alltagstauglichen Fahrzeugs vermissen. Mit einem Neupreis von 85.000 Euro stellt der Carrera auch preislich den Einstieg in die Welt der 911er dar. Die nächste Evolutionsstufe ist der Carrera S, bei dem das Kürzel “S” seit Jahren für “Sport” steht. Dieser Anspruch wird vor allem durch eine gesteigerte Leistung von 385 PS erfüllt, was einen Preisaufschlag von 13.000 Euro bedeutet. Hier ein paar Artikel über verschiedene Porsche 911 bei Benzin im Blut:

Porsche 911Porsche 911 Restaurierter Porsche 911Restaurierter Porsche 911
Porsche GT3Porsche GT3 Porsche GT2Porsche GT2

Porsche 911 “964″, gebaut von 1988 bis 1994

Carrera 4S: die Steigerung
Die Zahl 4 ist bei Porsche von großer Bedeutung, steht sie doch traditionell für den Einsatz eines Vierradantriebs bei den entsprechenden Modellen. Das daraus resultierende Mehrgewicht wird durch eine erhöhte Traktion ausgeglichen, die vor allem bei schlechten Wetterbedingungen willkommen ist. Neben dem 911 Turbo, bei dem der Allradantrieb obligatorisch ist, ist der vierrädrige Antrieb bei den Modellen Carrera, Carrera S, Carrera GTS und Targa optional erhältlich.

Der Porsche 911 “993″, hier als Turbo, gebaut von 1997 bis 2006

Turbo: der Kraftprotz
Der 911 Turbo stellt eine ganz eigene Nische innerhalb der 911er Familie dar. Dank Turboladung schöpft er 500 PS aus seinen sechs Zylindern, was ihn eine ganze Stufe über die Sprösse der Carrera-Linie stellt. Zugleich ist alles an ihm auf Straßentauglichkeit und möglichst hohen Insassenkomfort ausgelegt, was ihn von ähnlich starken Rennmaschinen wie dem GT3 unterscheidet. Der Preis für dieses Gesamtpaket beginnt folgerichtig in Regionen von 150.000 Euro.

Porsche 911 “997″, hier als Cabrio, gebaut von 2007 bis 2011 (neues Modell ab 2012)

Fahrtwind gewünscht? Alles auch als Cabrio
Alle Carrera-Modelle sowie der Turbo sind auch als Cabrio erhältlich. Die offenen Varianten sind dabei durchweg 11.000 Euro teurer als die geschlossenen, was vornehmlich am elektronisch einfahrbaren Verdeck liegt. Einen Mittelweg zwischen Cabrio und Coupé beschreitet der Targa, dessen Glasdach entlang der Säulen beweglich ist und für ein exquisites Cabriogefühl bei immer noch stehenden Seitenwänden sorgt.

Viele Auto-Tuner lassen sich am Porsche 911 aus, hier ein Modell des bekanntesten Porsche-Tuners, Techart
Techart Porsche 911 in weiss

GT-Serien: die Rennmaschinen
Jedes Fahrzeug von Porsche, in dessen Bezeichnung das Kürzel “GT” vorkommt, steht vor allem für die Rennsportcharakteristik des Autobauers. Diese ist aufgrund der langen erfolgreichen Jahre in verschiedenen Rennsportserien gewissermaßen hochentwickelt. An den 911er Modellen GT2 und GT3 wird dies nur allzu deutlich. Ihre Federung ist deutlich härter als die der anderen Modelle, ihr Motor noch giftiger, der Antritt noch kompromissloser, der Sound kehliger und die Lenkung direkter. Obwohl GT2 und GT3 als Straßenfahrzeuge konzipiert sind, liegt ihre Alltagstauglichkeit aufgrund der Orientierung am Rennsport und dem innen verbauten Käfig weit unter der ihrer 911er Geschwister. Im Gegenzug sind GT2 und GT3 allerdings für Ausflüge auf echte Rennstrecken bestens geeignet.

Rennwagen mit Strassenzulassung: Der Porsche 911 GT3 RS

Es ist deswegen kein Wunder, dass der GT3 die Basis für die weltweit größte Rennserie im Kundensport darstellt, nämlich den Porsche-Cup, in dem hochgezüchtete GT3 in Cup-Version gegeneinander antreten. Doch auch die Straßenvariante des GT3 gibt dem Gasfuß schon allerhand Grund zum Zucken. Mit 435 PS und Leichtbauweise ist er sowohl auf der Autobahn als auch auf kurvigen Landstraßen ein einsamer Herrscher unter vielen, der nur getoppt wird von seiner eigenen Extremversion, dem GT3 RS mit 450 PS und noch stärkerer Ausrichtung zum Rennsport.
Noch seltener zu sehen ist der GT2, der stärkste und teuerste aller 911er. Sein turbogeladenes Herz pumpt 620 PS in Richtung Getriebe, zu einem Einstiegspreis von etwa 240.000 Euro. Damit spielt er preislich in der Liga von Kalibern wie Ferrari und Lamborghini, hinsichtlich der Fahrleistung allerdings noch ein wenig darüber.

Ein Ausblick: der kommende 911er, Typ 991
Alle Jahre wieder wird der 911 vom 911 abgelöst. Dabei ändern sich nicht bloß die Ziffern der Baureihe, sondern meistens auch Karosserieform und Leistungsstufen. Der kommende 911 hört auf den internen Namen 991 und soll 2012 zum Kauf bereitstehen. Zu den technischen Neuerungen gehört eine Start-Stopp-Automatik, die dazu beitragen soll, dass der 991 bei ähnlicher Leistung wie sein Vorgänger mehr als 10 Prozent weniger verbraucht. Durch den Einsatz von Aluminiumbauteilen sinkt zudem sein Gewicht um 45 Kilogramm. Auch optisch stehen große Veränderungen an, allen voran der gewachsene Radstand, der dem 911er eine längere Linie verleiht und nur einer der Gründe dafür sein wird, warum auch der 991 ein ebenso großer Erfolg wird, wie seine Vorfahren.

Ausblick auf den neuen Porsche 911, den “991″
911 2012 erlkönig

Veröffentlicht am 28.07.2011 in Autos

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Kommentar:

Ralf schrieb am 14.02.2012 um 21:52 Uhr

Ich habe Benzin im Blut, habe 1986 für 1000,– DM einen Porsche 911 Targa von 1972 gekauft und in 20 Jahren bis zur letzten Schraube restauriert. Gut Ding braucht eben Weile.