Wimmer GT2

Der Porsche 911 GT2 ist schon von Haus aus mit mächtig viel Leistung gesegnet – 530 PS aus 329 km/h Spitze sind eine deutliche Ansage. Beschleunigungswerte weit unter vier Sekunden und atemberaubende Kurvengeschwindigkeiten lassen Verfolger vor Demut erblassen. Doch Wimmer Rennsporttechnik kitzelt dank zahlreicher Modifikationen gewaltige 680 PS aus dem Motor.

Porsche 911 GT2 Tuning von Wimmer
Wimmer GT2

Wimmer Rennsporttechnik (RST) – seit über 20 Jahren im Geschäft
Wimmer Rennsporttechnik ist bereits seit über 20 Jahren im Tuning-Geschäft tätig. Dabei greift das Unternehmen auf eine langjährige Erfahrung im Bereich Motorumbau und Chiptuning zurück. Doch genug zur Firma, der GT2 von Wimmer Rennsporttechnik steht zur Ausfahrt bereit.

Brachiale Optik, radikales Tuning

Der GT2 sieht bereits ab Werk brutal und fast schon angsteinflößend aus. Im Vergleich zum Serien-Elfer gibt es einen extra großen Heckflügel, monströse Kühlluftöffnungen, tiefer liegende Seitenschweller und eine scharf gezeichnete Front mit riesigen Lufteinlässen. Durch viel Einsatz von Carbon hat der 911 GT2 einiges an Gewicht verloren (1.440 kg Leergewicht). In Zusammenarbeit mit der hohen Leistung sind die Fahrleistungen eigentlich mehr als ausreichend. Wimmer Rennsporttechnik scheint in dieser Hinsicht anderer Meinung zu sein, warum sollten sie dem 3,6-Liter-Aggregat sonst solch einer umfassenden Modifizierung unterziehen? Der Porsche-Spezialist aus Solingen geht beim Tuning des GT2 sehr radikal vor. Das Ergebnis ist beeindruckend und gut eine Evolutionsstufe vom Serien-GT2 entfernt: 680 PS und in weniger als 26 Sekunden von 0 auf 300 Stundenkilometer.

Umfangreiche Änderungen am Sechszylinder Boxer Motor

150 PS mehr mobilisiert Wimmer Rennsporttechnik aus dem Porsche 911 GT2. Mit einem einfachen Chiptuning kommt man hier allerdings nicht mehr weit – schon allein die Antriebswelle würde dem hohen Drehmoment nicht standhalten. Wimmer Rennsporttechnik unterzieht dem 3,6-Liter-Sechzylinder daher umfassenden Modifikationen: Neue Sportauspuffanlage, neue Sportnockenwelle und eine tiefgreifende Überarbeitung der Zylinderköpfe sind nur ein kleiner Einblick in die Umbaumaßnahmen. Natürlich musste auch die Getriebeeinheit dem erstarkten GT2 angepasst werden – hier ersetzt eine extra angefertigte Sportkupplung die Serie.

Der Wimmer GT2 stürmt gen Horizont als gäbe es kein Morgen

Lässt man die 680 Pferdestärken ungehindert frei, gibt es kein Halten mehr. Der Wimmer GT2 stürmt nach vorne als gäbe es kein Morgen mehr. Der Tuner gibt 3,4 Sekunden für den Sprint von 0 auf 100 km/h an, bis 300 Stundenkilometer vergehen übrigens nur 25,8 Sekunden. Dabei zieht der aufgepuschte GT2 eine Geräuschkulisse hinter sich her, die dank der staudruckoptimierten Sportabgasanlage nicht zu überhören ist. Vor allem in höher gelegenen Drehzahlregionen lässt der Porsche 911 GT2 von Wimmer Rennsporttechnik keine Zweifel an der Leistung aufkommen.
Als Höchstgeschwindigkeit werden übrigens 356 km/h angegeben – da kann man nur sagen: Willkommen im 350-km/h-Club.

Für den Motor-Komplettumbau gibt es einen VW Golf GTI und 5.000 Euro Spritgeld
Der Tuner verlangt knapp 30.000 Euro für den kompletten Motorumbau. Viel Geld – dafür könnte man sich auch einen neuen VW Golf GTI kaufen und hätte noch fast 5.000 Euro für Sprit übrig. Aber immerhin legt Wimmer Rennsporttechnik noch eine Spoilerlippe und einen Satz Carbon-Außenspiegel dabei – als Trostpflaster sozusagen. Apropos Sprit: Werte für den Verbrauch gibt der Fahrzeug-Tuner nicht an, diese dürften aber deutlich höher als die Serienwerte ausfallen. Aber wer bereit ist, 30.000 Euro in einen Motorumbau zu investieren, dem dürfte ein erhöhter Spritverbrauch eher nebensächlich erscheinen.

Darf es noch etwas mehr sein?
Wer noch etwas mehr Geld investieren möchte, der kann zur neusten Evolutionsstufe vom GT2 greifen – den GT2 Speed von Wimmer Rennsporttechnik. Für 281.000 Euro inklusive Umbaukosten entfaltet der Tuner aus dem 3,6-Liter-Motor wahnsinnige 827 PS bei 7.400 Touren. Bei der Beschleunigung auf 100 km/h hat sich gegenüber dem Vorgänger nichts geändert, dafür benötigt der GT2 Speed nur noch gut 20 Sekunden bis Tempo 300 erreicht ist. Erst bei einer Geschwindigkeit von 378 km/h endet der Vortrieb – brachialer geht es kaum.

Der Porsche 911 GT2 interpretiert von Wimmer RST

Veröffentlicht am 24.08.2011 in Autos

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